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Fahnenmutterbitten

Nachdem  das Schirmherrnbitten am Valentinstag Erfolg hatte und Bürgermeister Ottmar Hirschbichler als Schirmherr gewonnen werden konnte, machte sich der Festausschuss zusammen mit dem Schirmherrn Bürgermeister Ottmar Hirschbichler am Samstag, den 21.02.2015 auf zum Fahnenmutterbitten.

Am Eingang des Vereinsheimes des FC Wallersdorf wurde die Abordnung unseres Vereines von Birgit Detterbeck und Ihrem Ehemann Jürgen mit einem Glas Sekt empfangen.

Der 1. Vorsitzende Rudi Fisch trug  zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Thomas Rank, dem Kassier Dieter Eberhard und dem Fahnenjunker Robert Fröschl die Bitte des Vereins in Versform vor.



Liebe Birgit,


unser Verein feiert im August ganz groß,

50 Jahre, das ist famos.

Eine Fahne wollen wir deshalb weihen,

den Schirmherrn haben wir bereits in unseren Reihen.

Der Festausschuss ist mit dabei,

nur die Fahnenmutter fehlt in unserer Reih´.


Das Amt ist nicht leicht, verlangt Mut,

das wissen wir  allzu gut.

Da sind wir aber an der richtigen Stelle,

denn Du bist eine Frau für solche Fälle.


Du sollst mit uns das Fest gestalten,

hoffentlich ohne Sorgenfalten.

Du sollst mit feschen Festdamen und Festmädchen aufmarschieren

und mit Deinem Liebreiz dabei brillieren.

Dich um die Ehrengäste bemühen

und Deinen Charme versprühen.

Sollst die Zierde sein,

von unserem Verein.


Deine Familie hast Du im Griff,

bist die Kapitänin auf dem Schiff.

Du beweist dabei großes Geschick,

denn der Jürgen hat so manchen Tick.

Darum wollen wir Dich anheuern,

um auch das Fischerschiff zu steuern.


Zum Schluss nämlich die Bitte

sei der Stern in unserer Mitte.

Als Fahnenmutter hätten wir Dich gern,

hoffentlich tust Du uns erhörn.

Ich möchte Dir die Blumen überreichen,

um Dein Herz zu erweichen.


Wir knien für Dich schon lange Zeit,

hoffentlich bist Du jetzt für die Antwort bereit.

Du wirst es nicht bereuen

und wir täten uns von Herzen freuen.

Also zier Dich bitte nicht so sehr,

denn das Knien fällt schon schwer.


Willst Du von unserem Verein,

die Fahnenmutter sein?


Birgit erbat sich etwas Bedenkzeit. Diese wurde überbrückt mit einem schmackhaften Essen, zubereitet von Ehemann Jürgen.


Danach stellte Birgit Detterbeck einige Aufgaben, die es galt zu Ihrer Zufriedenheit  zu bewältigen. Als erstes mussten Zahnbürsten mit einem Meterstab aus dem Zahnbecher genommen und in einen anderen Zahnbecher transportiert werden. Es galt dabei Fingerspitzengefühl zu beweisen. Bürgermeister Ottmar Hirschbichler und der 1. Vorsitzende Rudolf Fisch meisterten diese Aufgabe mit mehr oder weniger Geschick.

Bei der zweiten Bewährungsprobe musste Kassier Dieter Eberhard einen Tischtennisball über ein ausgerolltes Maßband in einen Becher balancieren. Dieter bewältigte diese Aufgabe bravourös.

Als nächstes stand Knotenbinden an. Hier ging Robert Fröschl als klarer Sieger hervor. Jugendleiter Horst Iwanczok und der 1. Vorsitzende Rudolf Fisch kamen auf die Plätze, wobei der 1. Vorsitzende große Probleme mit der Öse hatte. Er fand einfach den Eingang nicht. Vielleicht ist eine neue Brille angebracht.

Bei der nächsten Aufgabe mussten die Fischer ein Wurfblei in eine Bierflasche bringen. Franz Tintemann, 2. Vorsitzender Thomas Rank, Werner Perstorfer und Alfred Aust hatten damit überhaupt keine Probleme.

Bei der letzten Aufgabe musste von Robert Fröschl, Franz Tintemann, Alfred Aust und Rudolf Fisch eine Biersuppe ausgelöffelt werden. Hierbei hatte der 1. Vorsitzende mit den Tücken eines Löffels zu kämpfen. Als klarer Sieger, wie könnte es anders sein, ging der „Meisteresser“ des Vereins, Alfred Aust hervor.


Nachdem die Aufgaben zur Zufriedenheit von Birgit Detterbeck gemeistert wurden, gab sie Ihr Ja - Wort für das Amt der Fahnenmutter.

Jetzt waren die Mitglieder des Festausschusses erleichtert und Alleinunterhalter Tom sorgte für Stimmung. Man saß bis Mitternacht in gemütlicher Runde beisammen. Gesprächsthema Nummer 1: Das Patenbitten beim Bezirksfischereiverein Deggendorf. Was wird uns dort erwarten?

Fahnenmutterbitten